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Region Kaffa

Im fruchtbaren Südwesten des Landes geht es den Menschen verhältnismäßig gut; noch heute gibt es in der Region Kaffa Regenwälder mit einer Fläche von rund 2.000 Quadratkilometern, die der Bevölkerung ein Auskommen ermöglichen.

Doch der Druck auf den Regenwald ist und bleibt enorm. Aufgrund des dramatischen Bevölkerungswachstums und der zunehmenden Armut drängen immer mehr Menschen in die Wälder, um dort Weide- und Ackerland anlegen und Brennholz schlagen. Zudem lassen Investoren den Urwald roden, um konventionelle Kaffee- oder Teeplantagen anzulegen.

Seit dem Export des ersten Containers Wildkaffee im Sommer 2003 erlebt die Region Kaffa einen regelrechten Aufschwung – und für die Rettung des Regenwaldes besteht endlich wieder Hoffnung.